CUBE Fritzz C:62 2027: Gebaut für Vollgas, Gravity und richtig wilde Lines
Steil, schnell, ruppig – genau hier beginnt der Spaß mit dem CUBE Fritzz C:62 2027. Sein kompromissloses Gravity-Konzept, satte Fahrwerksreserven und maximale Kontrolle machen es zum perfekten Begleiter für Bikepark-Tage, harte Enduro-Stages und Trails, auf denen andere längst vom Gas gehen. Ob verblockte Passage, schneller Downhill oder die nächste fette Line: Das Fritzz C:62 ist gemacht für alle, die bergab keine halben Sachen machen.
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Cube Fritzz: Das High-Pivot-Enduro für anspruchsvolle Trails
Das Cube Fritzz ist ein Enduro-MTB für steile Abfahrten, verblockte Trails und regelmäßige Bikepark-Tage. Mit 170 mm Federweg, einem C:62-Carbonrahmen und High-Pivot-Hinterbau liegt es zwischen einem tourentauglichen Trailbike und einem reinen Downhill-Bike. Es bietet deutlich mehr Reserven als ein klassisches All-Mountain-Bike, lässt sich dank Zwölffach-Schaltung und versenkbarer Sattelstütze aber weiterhin aus eigener Kraft bergauf fahren.
Für das Modelljahr 2027 kehrt der bekannte Name Fritzz mit einem vollständig neuen technischen Konzept zurück. Cube setzt auf einen hoch positionierten Hauptdrehpunkt, eine Umlenkrolle für die Kette und einen anpassbaren Rahmen. Dieser kann mit Luft- oder Stahlfederdämpfer sowie als Mullet- oder Full-29er-Setup gefahren werden.
Auch der Lenkwinkel lässt sich verändern. Damit richtet sich das Fritzz an Fahrer, die ihr Enduro an unterschiedliche Strecken und persönliche Vorlieben anpassen möchten.
Zur Auswahl stehen das Cube Fritzz C:62 TM und das Fritzz C:62 Super TM. Beide Modelle nutzen denselben Carbonrahmen, denselben Federweg und dieselbe Grundgeometrie. Die Unterschiede liegen vor allem bei Fahrwerk, Schaltung und Bremsanlage. Das TM deckt bereits ambitionierte Enduro-Touren und Bikepark-Einsätze ab. Das Super TM richtet sich stärker an Fahrer, die regelmäßig Rennen fahren, viel Zeit mit der Fahrwerksabstimmung verbringen oder eine elektronische Schaltung bevorzugen.

High-Pivot-Hinterbau und 170 mm Federweg
Der High-Pivot-Hinterbau unterscheidet das neue Fritzz von vielen Enduro-Mountainbikes mit einem tiefer angeordneten Hauptdrehpunkt. Beim Einfedern bewegt sich die Hinterradachse zunächst stärker nach hinten. Das Rad kann dadurch einem kantigen Hindernis ausweichen, statt nur nach oben gedrückt zu werden. Auf dem Trail betrifft das etwa Wurzelstufen, Felskanten und ausgefahrene Bremswellen.
Wenn das Hinterrad an einer Stufe nach hinten ausweichen kann, verliert es weniger Geschwindigkeit. Das Bike bleibt ruhiger und der Fahrer muss weniger stark gegen den Impuls am Lenker arbeiten. Besonders bei schnell aufeinanderfolgenden Schlägen kann dieser Achsweg das Überrollverhalten verbessern. Das Fahrwerk fühlt sich in solchen Situationen weniger blockiert an und hält den Reifen länger am Boden.

Ein nach hinten verlaufender Achsweg verändert jedoch den Abstand zwischen Kettenblatt und Kassette. Ohne zusätzliche Führung würde sich die Kette beim Einfedern stärker spannen. Das könnte an den Kurbeln als Pedalrückschlag spürbar werden. Beim Cube Fritzz führt deshalb eine Umlenkrolle die Kette in der Nähe des Hauptdrehpunkts. Diese Konstruktion reduziert den Einfluss der Hinterbaubewegung auf den Antrieb.
Der praktische Vorteil zeigt sich vor allem dann, wenn du in ruppigem Gelände die Pedale waagerecht hältst. Das Fahrwerk kann arbeiten, ohne die Kurbeln bei jedem stärkeren Einfedervorgang merklich zurückzudrehen. Auch beim Treten über unebenen Untergrund bleiben Antrieb und Federung besser voneinander getrennt. Cube beschreibt das System als Lösung zur Verringerung des Pedalrückschlags und zur Sicherung eines gleichmäßigen Bodenkontakts.
Was bringen 170 mm Federweg?
Das Fritzz bietet an der Gabel und am Hinterbau jeweils 170 mm Federweg. Damit gehört es zur langhubigen Enduro-Klasse. Der Federweg schafft Reserven für hohe Stufen, unsaubere Landungen und schnelle Passagen mit tiefen Löchern. Er ersetzt allerdings keine passende Abstimmung. Luftdruck, Zugstufe, Druckstufe und Volumenspacer müssen zum Fahrergewicht und zum Einsatz passen.
Wenn du häufig auf natürlichen Trails mit Felsen und Wurzeln fährst, helfen die 170 mm dabei, wiederholte Schläge aufzunehmen. Das Fahrwerk nutzt zunächst einen sensiblen Bereich für kleine Unebenheiten und stellt im mittleren Hub Halt für Kurven und Kompressionen bereit. Gegen Ende des Federwegs sollte die Progression Durchschläge verhindern. Wie deutlich diese Bereiche spürbar sind, hängt vom Dämpfer und dessen Einstellung ab.
Viel Federweg bringt auch Nachteile mit. Das Bike reagiert bei niedriger Geschwindigkeit weniger direkt als ein kurzhubiges Trailbike. Auf flachen Wegen muss mehr Masse beschleunigt werden, und beim Pedalieren kann sich das Fahrwerk stärker bewegen. Wer überwiegend Forstwege und leichte Singletrails fährt, nutzt die Reserven eines solchen Enduro-MTBs selten aus. Für steile Abfahrten und Bikepark-Lines passen Geometrie und Federweg dagegen gut.
Welchen Einfluss hat die Geometrie?
Der Lenkwinkel lässt sich über Lagerschalen im Steuersatz zwischen 63,8 und 64,4 Grad einstellen. Die flachere Position erhöht den Radstand und legt das Vorderrad weiter vor den Fahrer. Das sorgt bei hohem Tempo und in steilen Abfahrten für mehr Ruhe. Die steilere Einstellung reagiert direkter auf Lenkbewegungen und erleichtert Richtungswechsel auf engen Trails.
Wenn du hauptsächlich schnelle Bikepark-Strecken und offene Enduro-Abfahrten fährst, passt meist die flachere Einstellung. Für verwinkelte Naturtrails oder Touren mit vielen langsamen Spitzkehren kann die steilere Position sinnvoller sein. Nach einer Änderung solltest du die Lenkerhöhe und die Fahrwerksbalance prüfen, da schon kleine Geometrieanpassungen die Gewichtsverteilung beeinflussen.
Luftdämpfer oder Stahlfederdämpfer?
Der Rahmen nimmt Dämpfer mit 230 × 65 mm Einbaumaß auf und ist für Luft- und Stahlfederdämpfer vorgesehen. Ein Luftdämpfer lässt sich über den Luftdruck schnell an Fahrergewicht und Strecke anpassen. Mit Volumenspacern kann zusätzlich die Progression verändert werden. Das ist praktisch, wenn du zwischen Touren, Enduro-Rennen und Bikepark wechselst.
Ein Stahlfederdämpfer spricht häufig sehr sensibel an und zeigt auch bei langen Abfahrten ein konstantes Verhalten. Dafür muss die Federhärte zum Fahrer passen. Eine zu weiche Feder lässt das Bike tief im Federweg stehen, eine zu harte Feder verschlechtert Traktion und Komfort. Vor einer Umrüstung solltest du neben der Federhärte auch die Freigabe des konkreten Dämpfermodells, den Platz im Rahmen und die benötigte Einbaubuchse prüfen.

Bikepark-Eignung und Einsatzbereich des Cube Fritzz
Das Cube Fritzz ist für anspruchsvolle Enduro-Trails und Bikepark-Lines ausgelegt. Der robuste Rahmen, die langhubigen Gabeln und die Vierkolbenbremsen passen zu Strecken mit Sprüngen, Steinfeldern und hohen Belastungen. Mit rund 17,2 kg ist das Bike kein leichtes Touren-Fully. Im Verhältnis zu seinem Federweg und seiner Abfahrtsausrichtung bleibt das Gewicht jedoch so niedrig, dass längere Anstiege möglich sind.
Der Einsatzbereich entspricht dem, was Cube bei früheren Fritzz-Modellen als Kategorie 5 geführt hat. Dazu gehören schwere Offroad-Strecken, größere Hindernisse und Bikepark-Einsätze. Die konkrete Freigabe des jeweiligen Modelljahrs und die Vorgaben zu Sprunghöhen, Fahrergewicht und Systemgewicht sollten trotzdem immer in der aktuellen Bedienungsanleitung geprüft werden. Das maximale Systemgewicht der angebotenen Modelle liegt bei 115 kg.
Für welche Fahrer passt das Fritzz?
- Für Enduro-Fahrer passt das Fritzz, wenn Touren lange und technisch anspruchsvolle Abfahrten enthalten. Die Kassette mit 10 bis 52 Zähnen bietet eine leichte Übersetzung für steile Anstiege. Das Gewicht und die groben Reifen verlangen bergauf aber mehr Kraft als bei einem Cube Stereo mit weniger Federweg.
- Für regelmäßige Bikepark-Besucher bietet das Fahrwerk genügend Reserven für Bremswellen, Sprünge und verblockte Strecken. Wer aus eigener Kraft zum Trailhead fahren möchte, bekommt mehr Bewegungsfreiheit als bei einem reinen Downhill-Bike.
- Für Enduro-Racer ist das Fritzz interessant, wenn Laufruhe und Traktion wichtiger sind als ein möglichst niedriges Gesamtgewicht. Das Super TM bietet mehr Einstellmöglichkeiten am Fahrwerk und eine elektronische SRAM-Transmission. Das TM eignet sich für Fahrer, die eine mechanische Schaltung bevorzugen und das Budget stärker auf Reifen, Protektoren oder Bikepark-Tage verteilen möchten.
Abgrenzung zum Cube Stereo
Ein Cube Stereo mit weniger Federweg ist auf normalen Trailrunden handlicher und effizienter. Es beschleunigt leichter, reagiert in engen Kurven schneller und verlangt auf flachen Strecken weniger Kraft. Wenn du deine Touren überwiegend auf Waldwegen, flowigen Trails und moderaten Abfahrten fährst, passt ein Stereo meist besser.
Das Fritzz lohnt sich, sobald steile, schnelle oder stark verblockte Abfahrten den Schwerpunkt bilden. Der längere Federweg und die flache Front bieten mehr Reserven, verlangen aber eine aktivere Fahrweise. Das Bike belohnt eine zentrale Position, klaren Druck auf dem Vorderrad und saubere Bewegungen über Hindernisse. Bei unsicherer Fahrtechnik kann sich ein langes Enduro zunächst schwerfälliger anfühlen als ein Trailbike.
Abgrenzung zum Cube TWO15
Das Cube TWO15 ist ein Downhill-Bike für Strecken mit Lift oder Shuttle. Rund 200 mm Federweg, eine reine Abfahrtsgeometrie und eine für hohe Belastungen ausgelegte Ausstattung setzen den Schwerpunkt klar auf die Abfahrt. Längere Anstiege aus eigener Kraft gehören nicht zu seinem üblichen Einsatzbereich.
Das Fritzz schließt die Lücke zwischen Trailbike und Downhill-Bike. Es besitzt eine vollwertige Schaltung mit großer Bandbreite und eine versenkbare Sattelstütze. Dadurch kannst du Enduro-Touren fahren, bei denen Anstiege und Abfahrten mehrfach wechseln. Wenn du ausschließlich im Bikepark unterwegs bist und nie bergauf pedalierst, bietet das TWO15 mehr Reserven. Wenn du Bikepark und Tour verbinden möchtest, ist das Fritzz die passendere Wahl.
Welche Strecken liegen dem Fritzz weniger?
Auf langen Asphaltpassagen, flachen Schotterwegen und einfachen Waldtrails spielt das Fritzz seine Technik kaum aus. Die weichen Reifenmischungen erzeugen höheren Rollwiderstand, während das langhubige Fahrwerk einen Teil der Tretenergie aufnehmen kann. Ein leichteres All-Mountain-Bike fährt dort effizienter.
Auch sehr enge Trails mit vielen langsamen Kurven verlangen Eingewöhnung. Der lange Radstand erhöht die Stabilität, braucht in Spitzkehren aber mehr Platz. Ein Mullet-Setup kann das Handling in solchen Situationen verbessern. Die Entscheidung für das Fritzz sollte deshalb von den schwierigsten regelmäßig gefahrenen Abfahrten abhängen, nicht von den einfachen Verbindungswegen.

Cube Fritzz C:62 TM und Super TM im Vergleich
Beide Modelle verwenden denselben C:62-Monocoque-Carbonrahmen und bieten 170 mm Federweg. Auch das angegebene Gewicht von rund 17,2 kg ist gleich. Der Aufpreis des Super TM fließt in ein umfangreicher einstellbares RockShox-Fahrwerk, die elektronische SRAM X0 Eagle AXS Transmission und die SRAM Maven Silver Bremsanlage
| Merkmal | Cube Fritzz C:62 TM | Cube Fritzz C:62 Super TM |
|---|---|---|
| Federgabel | Fox 38 Float Performance GRIP, 170 mm | RockShox ZEB Ultimate LinearXL, Charger 3.2 RC2, 170 mm |
| Dämpfer | Fox Float X2 Performance, 230 × 65 mm | RockShox Vivid Ultimate LinearXL, 230 × 65 mm |
| Schaltung | SRAM Eagle 90 Transmission, mechanisch, 12 Gänge | SRAM X0 Eagle AXS Transmission, elektronisch, 12 Gänge |
| Kassette | SRAM XS-1270, 10 bis 52 Zähne | SRAM XS-1295, 10 bis 52 Zähne |
| Bremsen | Magura Louise mit vier Kolben und 203-mm-Scheiben | SRAM Maven Silver mit 200-mm-Scheiben |
| Gewicht | Ca. 17,2 kg | Ca. 17,2 kg |
| Einsatz-Tipp | Für Enduro-Touren, Bikepark und Fahrer mit Fokus auf Preis und Funktion | Für Rennen, häufige Bikepark-Einsätze und Fahrer mit hohen Ansprüchen an die Abstimmung |
Die Fox 38 Performance am TM ist eine steife Enduro-Gabel mit einfacher zugänglicher Abstimmung. Sie passt zu Fahrern, die Luftdruck, Zugstufe und Druckstufe einstellen möchten, ohne zahlreiche getrennte Einstellkreise zu verwalten. Der Float X2 Performance bietet viel Unterstützung für schnelle, anspruchsvolle Abfahrten und kann über einen Hebel für längere Anstiege beruhigt werden.
Beim Super TM bietet die RockShox ZEB Ultimate mehr Möglichkeiten zur Feinabstimmung. Die Charger-3.2-RC2-Dämpfung erlaubt getrennte Einstellungen der Druckstufe. Ein einstellbarer Durchschlagschutz hilft dabei, den letzten Teil des Federwegs an harte Landungen oder schnelle Rennstrecken anzupassen. Der Vivid Ultimate folgt demselben Ansatz am Heck.
Die elektronische X0 Eagle AXS Transmission schaltet ohne mechanischen Schaltzug. Der Schaltimpuls wird vom Controller per Funk übertragen. Das erleichtert eine aufgeräumte Leitungsführung und ermöglicht präzise Schaltvorgänge unter Last. Dafür muss der Akku geladen werden. Die mechanische Eagle 90 Transmission des TM arbeitet ohne Akku und kann mit üblichem Werkstattaufwand eingestellt werden.
Bei der Bremsanlage setzen beide Modelle auf kräftige Vierkolbensysteme. Die Magura Louise am TM verwendet vorn und hinten 203-mm-Scheiben. Das Super TM kommt mit SRAM Maven Silver und 200-mm-Scheiben. Die praktische Leistung hängt nicht nur von Bremssattel und Scheibendurchmesser ab. Belagmischung, Einbremsvorgang, Handkraft und Wärmeentwicklung auf langen Abfahrten beeinflussen das Ergebnis ebenfalls. Die Ausstattungsangaben und Gewichte entsprechen den aktuellen Produktdaten der beiden 2027er-Modelle.
Welches Modell bietet das passendere Gesamtpaket?
Das Fritzz C:62 TM reicht aus, wenn du ein belastbares Enduro für Touren und Bikepark suchst und keine elektronische Schaltung benötigst. Fahrwerk, Reifen und Bremsen sind für anspruchsvolle Abfahrten ausgelegt. Das eingesparte Budget kann in eine persönliche Fahrwerksabstimmung, Tubeless-Zubehör oder Schutzausrüstung fließen.
Das Super TM lohnt sich, wenn du die zusätzlichen Einstellmöglichkeiten tatsächlich nutzt. Wer Zug- und Druckstufe an unterschiedliche Strecken anpasst, profitiert stärker vom Ultimate-Fahrwerk als ein Fahrer, der eine Grundeinstellung über die gesamte Saison beibehält. Auch die AXS-Schaltung ist vor allem eine Frage der Bedienung und des gewünschten technischen Niveaus. Am Rahmen und am verfügbaren Federweg ändert das Upgrade nichts.
Mullet-Setup oder Full-29er?
Der Rahmen des Cube Fritzz kann als Mullet oder Full-29er aufgebaut werden. Beim Mullet-Setup rollt vorn ein 29-Zoll-Laufrad, während hinten ein 27,5-Zoll-Laufrad verwendet wird. Ein Full-29er besitzt an beiden Achsen 29-Zoll-Laufräder. Welche Konfiguration serienmäßig montiert ist, kann von Modell, Rahmengröße und angebotener Variante abhängen. Vor dem Kauf sollten deshalb die konkreten Produktdaten geprüft werden.
Vorteile des Mullet-Setups
Das große Vorderrad rollt leichter über Löcher und Kanten. Das kleinere Hinterrad benötigt weniger Platz und lässt sich in engen Kurven schneller versetzen. Es schafft außerdem mehr Bewegungsfreiheit hinter dem Sattel. Das hilft auf steilen Abfahrten, wenn der Fahrer das Becken weit nach hinten und unten bewegt.
Wenn du häufig enge Anlieger, technische Spitzkehren und verspielte Sprunglinien fährst, kann sich ein Mullet-Setup beweglicher anfühlen. Das Hinterrad folgt Lenkimpulsen direkter und lässt sich leichter anheben. Auch kleinere Fahrer profitieren oft vom zusätzlichen Freiraum zum Hinterreifen.
Vorteile des Full-29er-Setups
Zwei 29-Zoll-Laufräder legen den Schwerpunkt stärker auf Laufruhe und Überrollverhalten. Das Hinterrad bleibt an Wurzeln und Felskanten weniger leicht hängen. Auf schnellen Naturtrails hält das Bike dadurch besser seine Linie. Auch bei langen Enduro-Rennen kann das gleichmäßige Rollverhalten Kraft sparen.
Wenn du groß bist, viel auf offenen Strecken fährst und Geschwindigkeit durch grobes Gelände tragen möchtest, passt Full-29 meist besser. Das Bike benötigt in engen Kurven etwas mehr Einsatz, wirkt dafür auf schnellen Geraden ruhiger. Die größere Aufstandsfläche kann zudem die Traktion beim Bremsen und Klettern verbessern.
| Fahrprofil | Passendes Setup | Typischer Vorteil |
|---|---|---|
| Enge, technische Trails | Mullet | Leichtere Richtungswechsel und mehr Freiraum am Hinterrad |
| Sprunglinien und verspieltes Fahren | Mullet | Hinterrad lässt sich leichter anheben und versetzen |
| Schnelle, verblockte Enduro-Strecken | Full-29er | Ruhigeres Überrollen und hohe Spurtreue |
| Lange Touren mit technischen Abfahrten | Full-29er | Gleichmäßiges Rollverhalten auf wechselndem Untergrund |
Eine Änderung der Laufradgröße beeinflusst Geometrie, Tretlagerhöhe und Fahrwerksbalance. Der Umbau sollte deshalb nach den Vorgaben von Cube erfolgen. Reifenbreite, Karkasse und Luftdruck verändern das Handling ebenfalls deutlich. Ein stabiler Gravity-Reifen kann mehr Einfluss auf Traktion und Pannenschutz haben als der Wechsel zwischen zwei Laufradkonfigurationen.
Häufige Fragen zum Cube Fritzz
Wann kam das neue Cube Fritzz 2027 auf den Markt?
Cube veröffentlichte die 2027er-Modellpalette mit dem neuen Fritzz C:62 auf einem Launch-Event auf der Eurobike. Händler hatten einzelne Modelle und Produktinformationen teilweise schon vor diesem Termin gelistet. Die tatsächliche Verfügbarkeit kann je nach Modell, Rahmengröße und Händler abweichen. Das Bike ist ab Spätsommer 2026 verfügbar, erste Auslieferungen erfolgen im Herbst.
Kann man das Cube Fritzz mit einem Stahlfederdämpfer fahren?
Ja. Der High-Pivot-Hinterbau ist für Luft- und Stahlfederdämpfer ausgelegt. Das verwendete Einbaumaß beträgt 230 × 65 mm. Bei einer Coil-Umrüstung müssen Federhärte, Buchsen, Rahmenfreigabe und Platzverhältnisse zum gewählten Dämpfer passen. Eine Werkstatt kann anhand des fahrfertigen Gewichts eine geeignete Federhärte bestimmen.
Wie viel wiegt das Cube Fritzz C:62 Super TM?
Für das Cube Fritzz C:62 Super TM wird ein Gewicht von etwa 17,2 kg angegeben. Das TM-Modell liegt laut Produktdaten ebenfalls bei rund 17,2 kg. Das tatsächliche Gewicht kann durch Rahmengröße, Fertigungstoleranzen, Tubeless-Umbau und montierte Pedale abweichen. Pedale gehören bei den angebotenen Modellen nicht zum serienmäßigen Lieferumfang.
Welchen Federweg bietet das Cube Fritzz?
Das Cube Fritzz besitzt 170 mm Federweg an der Front und 170 mm am Hinterbau. Das TM nutzt eine Fox 38 Float Performance und einen Fox Float X2 Performance. Beim Super TM arbeiten eine RockShox ZEB Ultimate und ein RockShox Vivid Ultimate zusammen. Beide Modellvarianten verwenden einen Hinterbaudämpfer mit 230 × 65 mm Einbaumaß.
Ist das Cube Fritzz für den Bikepark geeignet?
Ja. Federweg, Geometrie, Reifen und Bremsanlagen sind auf anspruchsvolle Abfahrten und Bikepark-Lines abgestimmt. Das Fritzz eignet sich für Sprünge, Bremswellen und verblockte Strecken. Die zulässigen Belastungen und der freigegebene Einsatzbereich müssen eingehalten werden. Für ausschließlichen Downhill-Betrieb mit Lift bietet ein Cube TWO15 noch mehr Federweg. Das Fritzz ist die flexiblere Wahl, wenn du auch bergauf fahren möchtest.
Was sind die Vorteile des High-Pivot-Hinterbaus?
Der nach hinten gerichtete Achsweg hilft dem Hinterrad, kantigen Hindernissen auszuweichen. Dadurch kann das Bike in grobem Gelände besser Geschwindigkeit halten. Die Umlenkrolle reduziert den Pedalrückschlag und trennt die Bewegung des Fahrwerks stärker vom Antrieb. Auf schnellen, verblockten Trails zeigt sich das durch mehr Ruhe, Traktion und einen gleichmäßigeren Bodenkontakt.
Welche Laufradgröße hat das neue Cube Fritzz?
Der Rahmen ist für ein Mullet-Setup mit 29 Zoll vorn und 27,5 Zoll hinten sowie für ein Full-29er-Setup vorgesehen. Mullet reagiert in engen Kurven beweglicher und schafft mehr Freiraum hinter dem Sattel. Full-29 rollt ruhiger über grobe Hindernisse. Welche Laufräder am gewünschten Modell montiert sind, sollte vor der Bestellung anhand der konkreten Ausstattungsangaben geprüft werden.
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