CUBE Stereo HPC 2027: Gebaut für Trails, die keine Kompromisse kennen
Wurzeln, Felsen, schnelle Lines und technische Passagen – das CUBE Stereo HPC 2027 ist genau dann in seinem Element, wenn der Trail anspruchsvoll wird. Mit sattem Fahrwerk, präzisem Handling und einer Ausstattung, die auch bei hohem Tempo zuverlässig abliefert, vermittelt es vom ersten Meter an Kontrolle und echtes Trail-Feeling. Ein Bike für alle, die nicht einfach nur fahren wollen, sondern jede Linie auskosten, Grenzen verschieben und den nächsten Trail schon im Kopf haben.
Cube Stereo HPC: Carbon-Performance für jeden Trail
Ein Cube Stereo HPC verbindet einen leichten Carbon-Hauptrahmen mit einem widerstandsfähigen Aluminium-Hinterbau. Diese Konstruktion richtet sich an Fahrer, die ein agiles Cube Mountainbike mit Carbon suchen, aber nicht den Preis eines vollständigen High-End-Carbonrahmens zahlen möchten. Je nach Modell und Baujahr reicht der Einsatzbereich von langen Touren über technische Trail-Runden bis zu anspruchsvollen Abfahrten.

Bei der Auswahl zählen drei Punkte: der Federweg, die Ausstattungsstufe und das konkrete Rahmenmaterial. Bezeichnungen wie HPC, C:62, C:68 und TM beschreiben unterschiedliche Aspekte des Bikes.
HPC kennzeichnet die Rahmenkonstruktion, C:62 und C:68 benennen Carbontechnologien, während TM für eine abfahrtsorientierte Ausstattung steht.
Bei den Modellen des Jahrgangs 2027 besteht der Rahmen des Cube Stereo HPC aus einem C:62-Carbon-Hauptrahmen und einem Hinterbau aus Aluminium 6061 T6. Die angebotenen Race- und TM-Varianten arbeiten mit 150 mm Federweg an der Gabel und 145 mm am Heck. Damit liegen sie zwischen einem klassischen Trailbike und einem All-Mountain-Bike mit deutlicher Ausrichtung auf anspruchsvolle Abfahrten.

Was bedeutet HPC bei Cube und was ist der Unterschied zu HPA?
HPC steht bei Cube für High Performance Carbon. Bei einem Cube Stereo HPC besteht der Hauptrahmen aus Carbon. Abhängig von Modell und Modelljahr kann Cube diesen mit einem Aluminium-Hinterbau kombinieren. Die aktuelle Stereo-HPC-Konstruktion nutzt C:62-Carbon für das vordere Rahmendreieck und Aluminium für den Hinterbau.
Der Carbon-Hauptrahmen lässt sich so auslegen, dass er an stark belasteten Stellen steif bleibt und an anderen Stellen Material spart. Das geringe Gewicht macht sich vor allem beim Beschleunigen, bei Richtungswechseln und auf längeren Anstiegen bemerkbar. Der Aluminium-Hinterbau verträgt typische Belastungen im Bereich der Lagerpunkte und Kettenstreben. Bei einem Steinschlag oder Kontakt mit der Kette ist Aluminium außerdem weniger empfindlich gegenüber oberflächlichen Beschädigungen.

HPA bedeutet High Performance Aluminium. Cube formt die Aluminiumrohre durch Konifizierung so, dass belastete Bereiche mehr Material erhalten und weniger beanspruchte Abschnitte dünner ausfallen. Ein HPA-Rahmen ist in der Regel günstiger als eine vergleichbare HPC-Konstruktion. Das Mehrgewicht hängt jedoch stark von der Rahmengröße, der Kinematik und dem jeweiligen Modelljahr ab. Eine pauschale Differenz von mehreren hundert Gramm ist deshalb nur eine grobe Orientierung. Für einen belastbaren Vergleich solltest du zwei Bikes derselben Baureihe, Größe und Ausstattung gegenüberstellen.
| Merkmal | HPC | HPA |
|---|---|---|
| Material am Hauptrahmen | Carbon | Aluminium |
| Hinterbau | Je nach Modell Aluminium oder Carbon | Aluminium |
| Gewicht | Meist geringer | Meist höher |
| Fahrgefühl | Direkt und agil, abhängig von Geometrie und Aufbau | Solide und weniger gewichtsorientiert |
| Preis | Höherer Aufwand bei Material und Fertigung | Günstigerer Einstieg möglich |
| Geeignet für | Tourenfahrer und Trailfahrer mit Blick auf Gewicht und Handling | Preisbewusste Fahrer und robuste Alltagsnutzung |
Wenn du viele Höhenmeter aus eigener Kraft fährst und ein leichtes, präzise reagierendes Fully suchst, passt HPC meist besser. Wenn ein niedrigerer Kaufpreis wichtiger ist und einige hundert Gramm keine große Rolle spielen, ist HPA eine sachliche Alternative. Die Ausstattung bleibt dabei entscheidend. Ein gut abgestimmtes HPA-Bike mit passenden Reifen und einem hochwertigen Fahrwerk kann auf dem Trail sinnvoller sein als ein leichtes Carbonbike mit Komponenten, die nicht zu deinem Einsatz passen.
Was ist der Unterschied zwischen C:62 und C:68 bei Cube?
C:62 und C:68 bezeichnen unterschiedliche Carbonwerkstoffe und Fertigungsansätze von Cube. Die Zahl steht für den Faseranteil im Verbundmaterial. C:62 enthält einen Carbonfaseranteil von 62 Prozent. Cube kombiniert High-Modulus-Fasern mit einem Harzsystem, das fein verteilte Nanopartikel enthält. Die Fasern übernehmen einen großen Teil der strukturellen Last, während das Harz die einzelnen Lagen verbindet.
C:68 erhöht den Faseranteil auf 68 Prozent. Flache Spread-Tow-Faserbündel verringern die Zwischenräume zwischen den Fasern.
Dadurch ist weniger Harz erforderlich. Cube gibt an, dass sich bei dieser Bauweise die Wandstärke je nach Bereich um bis zu 25 Prozent reduzieren lässt, ohne die vorgesehene Festigkeit und Belastbarkeit zu beeinträchtigen.
Ein höherer Faseranteil macht einen Rahmen jedoch nicht automatisch in jeder Situation besser. Die Ausrichtung der Fasern, die Zahl der Lagen, die Rohrform und die Verstärkung der Lagerbereiche beeinflussen das Ergebnis ebenfalls. Ein C:62-Trailrahmen kann daher auf hohe Stoßbelastungen ausgelegt sein, während ein leichter C:68-Rahmen für einen anderen Einsatzbereich optimiert wurde
| Eigenschaft | C:62 | C:68 |
|---|---|---|
| Faseranteil | 62 Prozent | 68 Prozent |
| Harzanteil | Höher als bei C:68 | Durch dichte Faserstruktur reduziert |
| Fasertechnik | High-Modulus-Fasern und Nanopartikel im Harz | Spread-Tow-Material, High-Modulus-Fasern und Nanopartikel |
| Gewichtspotenzial | Leichter Rahmenbau zu einem moderateren Preis | Zusätzliches Potenzial zur Gewichtsreduzierung |
| Steifigkeit | Für Trail- und All-Mountain-Rahmen ausgelegt | Hohe Steifigkeit bei geringerem Materialeinsatz möglich |
| Zielgruppe | Sportliche Tourenfahrer und Trailfahrer | Gewichtsorientierte Fahrer und anspruchsvolle Race-Nutzung |
Der Unterschied zwischen C:62 und C:68 zeigt sich vor allem beim Rahmengewicht und beim Preis. High-End-Modelle mit C:68-Rahmen punkten jedoch nicht nur beim Rahmen, sondern besitzen ab Werk oft leichtere Laufräder, was die rotierende Masse senkt. Dieser Begriff bezeichnet Laufräder, Reifen, Bremsscheiben und Teile des Antriebs, die sich während der Fahrt drehen. Die geringere rotierende Masse verbessert die Fahrperformance spürbar. Ein leichterer Rahmen verbessert das Gesamtgewicht und kann das Handling verändern.
Wenn du ein ausgewogenes Verhältnis aus Gewicht, Belastbarkeit und Preis suchst, ist ein Cube Stereo C:62 eine passende Wahl. C:68 und C:68X richten sich stärker an Fahrer, die für ein niedrigeres Gewicht und eine aufwendigere Fertigung mehr investieren möchten. Beim aktuellen Cube Stereo HPC der Zielkategorie kommt ein C:62-Hauptrahmen zum Einsatz. Die Konstruktion ist damit klar auf anspruchsvolles Trailfahren ausgerichtet, ohne den Preis einer vollständigen C:68X-Plattform zu erreichen.

Cube Stereo HPC Modelle und Federwege im Vergleich
Die Bezeichnungen der Cube-Stereo-Familie haben sich über die Modelljahre verändert. Ältere Modelle tragen Namen wie Stereo 120, Stereo 140 oder Stereo 160. In neueren Baureihen verwendet Cube Bezeichnungen wie ONE22, ONE44 und ONE55. Die Zahl liefert eine grobe Orientierung zum Federweg am Heck, ersetzt aber nicht den Blick in die technischen Daten. Der Federweg der Gabel kann höher ausfallen.
Das aktuelle Cube Stereo HPC des Jahrgangs 2027 lässt sich nicht exakt mit einem älteren Stereo 140 HPC gleichsetzen. Es besitzt 150 mm Federweg an der Front und 145 mm am Heck. Sein Einsatzbereich liegt damit zwischen der ONE44- und der ONE55-Klasse. Auf der Zielseite stehen Race- und Cube Trail Motion Varianten zur Auswahl. Beide nutzen dieselbe Rahmenbasis, unterscheiden sich aber deutlich bei Fahrwerk, Reifen und Bremsen.
- Ein Stereo 120 oder ONE22 passt zu langen Touren, welligen Trails und Fahrern, die effizient bergauf treten möchten. Der geringere Federweg hält das Bike reaktionsfreudig und reduziert das Wippen bei gleichmäßigem Pedalieren.
- Ein Stereo 140 oder ONE44 deckt klassische Trail- und All-Mountain-Runden ab. Es bietet Reserven für Wurzelfelder, Stufen und technische Abfahrten, bleibt aber für längere Anstiege geeignet.
- Das Stereo HPC mit 145 mm am Heck und 150 mm an der Front richtet sich an Fahrer, die mehr Abfahrtskontrolle als bei einem leichten Tourenfully suchen. Es bleibt pedalierbar, setzt aber einen klaren Schwerpunkt auf schwierige Trails.
- Ein ONE55 mit 155 mm am Heck und 160-mm-Gabel ist stärker auf ruppiges All-Mountain-Gelände und Enduro-orientierte Touren ausgelegt. Das zusätzliche Fahrwerk bietet mehr Reserve bei schnellen Schlägen und größeren Stufen.
- Ein ONE77 oder ein ausgewiesenes Downhillbike eignet sich besser für sehr hohe Geschwindigkeiten, große Sprünge und regelmäßige Bikepark-Tage. Mehr Federweg bringt Reserven, erhöht aber meist das Gewicht und macht das Bike auf ruhigen Touren weniger direkt.
Die aktuellen ONE22-, ONE44- und ONE55-Baureihen werden nicht durchgehend unter der Bezeichnung HPC angeboten. Cube nutzt dort je nach Modell C:62 oder C:68X. Das Kürzel HPC bezeichnet daher keine feste Federwegsklasse. Es beschreibt die Carbonkonstruktion des jeweiligen Rahmens.
Zur modernen Trail-Geometrie gehören ein flacher Lenkwinkel, ein langer Reach und ein steilerer Sitzwinkel. Ein flacher Lenkwinkel beruhigt die Lenkung in steilen Abfahrten. Mehr Reach schafft Platz für eine aktive Position. Ein steiler Sitzwinkel bringt den Fahrer beim Klettern weiter über das Tretlager. Einige Cube-Modelle besitzen verstellbare Lagerschalen im Steuerrohr. Damit lässt sich das Handling etwas laufruhiger oder agiler abstimmen. Die 2027er Stereo-HPC-Rahmen führen die Leitungen intern und verwenden ein UDH-Schaltauge.

Was bedeutet TM bei Cube Stereo?
TM steht für Trail Motion. Cube nutzt das Kürzel für Modelle, deren Ausstattung stärker auf anspruchsvolle Abfahrten ausgerichtet ist. Ein TM-Modell erhält nicht automatisch mehr Rahmenfederweg als die Race-Variante derselben Baureihe. Der Unterschied liegt häufig bei Federgabel, Dämpfer, Bremsen, Reifen und Laufrädern.
Beim Cube Stereo HPC TM des Jahrgangs 2027 arbeitet eine Fox 36 Float Performance Elite mit 150 mm Federweg an der Front. Am Heck kommt ein Fox Float X Performance Elite zum Einsatz. Breite, weiche Reifen und eine Sram-Maven-Bremsanlage mit 200-mm-Scheiben unterstützen die Kontrolle auf steilen oder losen Abfahrten. Das Race-Modell verwendet ebenfalls 150 mm an der Front und 145 mm am Heck, setzt aber auf ein RockShox-Fahrwerk, Continental-Reifen und Magura-Louise-Vierkolbenbremsen.
| Entscheidungspunkt | Race | TM |
|---|---|---|
| Typischer Schwerpunkt | Vielseitiges Trailfahren | Abfahrtsorientiertes Trailfahren |
| Fahrwerk | Funktional und preisbewusst abgestimmt | Mehr Einstellmöglichkeiten und Reserven |
| Bremsen | Für sportliche Trail-Runden ausgelegt | Stärkere Ausrichtung auf lange und steile Abfahrten |
| Reifen | Ausgewogenes Verhältnis aus Rollwiderstand und Grip | Mehr Grip und stabilere Karkassen |
| Gewicht | In der Regel geringer | Durch robustere Teile häufig höher |
| Geeignet für | Touren, Feierabendrunden und technische Trails | Ruppige Trails, steile Abfahrten und einzelne Bikepark-Einsätze |
Wähle das TM, wenn du häufig steile, lose oder verblockte Trails fährst und das Fahrwerk genau auf dein Gewicht und deinen Fahrstil abstimmen möchtest. Die kräftigeren Bremsen und griffigeren Reifen helfen besonders bei langen Abfahrten. Wenn deine Runden viele Höhenmeter, Forstwege und weniger aggressive Abfahrten enthalten, reicht die Race-Ausstattung oft aus. Sie bietet dieselbe Rahmenplattform zu einem niedrigeren Preis.
Berücksichtige auch die Folgekosten. Weiche Reifenmischungen und robuste Karkassen erhöhen den Grip, verschleißen auf hartem Untergrund aber schneller. Große Bremsscheiben und leistungsstarke Vierkolbenbremsen sind auf langen Abfahrten sinnvoll. Für ruhige Mittelgebirgstouren schöpfst du diese Reserven möglicherweise selten aus.
Welches Cube Stereo HPC passt zu deinem Fahrstil?
Beginne die Auswahl nicht beim Schaltwerk, sondern beim Einsatzbereich. Federweg, Geometrie und Rahmengröße lassen sich später nur mit großem Aufwand verändern. Verschleißteile wie Reifen oder Bremsbeläge kannst du dagegen leicht anpassen.
- Prüfe, wie viel Zeit du bergauf und bergab verbringst. Lange Touren mit vielen Höhenmetern sprechen für ein leichteres Setup. Steile Abfahrten und Shuttle-Tage rechtfertigen robustere Reifen, stärkere Bremsen und ein einstellbares Fahrwerk.
- Vergleiche den Federweg. Rund 120 mm passen zu Touren und schnellen, weniger ruppigen Trails. Etwa 140 bis 150 mm decken Trail- und All-Mountain-Einsätze ab. Ab ungefähr 155 mm verschiebt sich der Schwerpunkt weiter in Richtung Enduro.
- Wähle die Ausstattung nach dem Gelände. Auf weichem Waldboden und nassen Wurzeln brauchst du andere Reifen als auf trockenen, steinigen Wegen. Lange Abfahrten stellen höhere Anforderungen an Bremsanlage und Reifenkarkasse.
- Bestimme die Rahmengröße anhand der Geometriedaten. Körpergröße allein reicht nicht immer. Schrittlänge, Armlänge, Reach und die gewünschte Position beeinflussen die Wahl.
- Plane die Einstellung des Fahrwerks ein. Luftdruck, Negativfederweg und Zugstufe müssen zum Fahrergewicht passen. Ein hochwertiger Dämpfer arbeitet erst dann gut, wenn die Grundeinstellung stimmt.
Eine kleinere Rahmengröße fühlt sich meist kompakter an und lässt sich leichter in engen Kurven bewegen. Die größere Größe erhöht häufig den Reach und den Radstand. Das Bike läuft dadurch ruhiger, verlangt aber mehr Einsatz bei langsamen Richtungswechseln. Diese Regel gilt nur innerhalb einer Baureihe. Unterschiedliche Modelle solltest du anhand ihrer Geometrietabellen vergleichen.
Achte außerdem auf das maximale Systemgewicht. Beim 2027er Cube Stereo HPC TM nennt die Produktbeschreibung 115 kg. Zum Systemgewicht gehören das Fahrrad, der Fahrer, Kleidung, Rucksack und weiteres Gepäck. Ein Bike mit 16,3 kg lässt bei einem maximalen Systemgewicht von 115 kg somit weniger als 100 kg für Fahrer und Ausrüstung übrig. Die konkrete Angabe des gewählten Modells ist verbindlich.
Für regelmäßige Touren und technische Mittelgebirgstrails bietet die Race-Variante einen guten Einstieg in die HPC-Plattform. Wenn du das Potenzial des Rahmens auf steilen Abfahrten ausnutzen möchtest, spart das TM spätere Umbauten an Fahrwerk, Reifen und Bremsen. Ein nachträglicher Wechsel dieser Teile kann teurer werden als der direkte Kauf der passenden Ausstattungsstufe.
Häufige Fragen zum Cube Stereo HPC
Kann man mit einem Cube Stereo 140 HPC in den Bikepark?
Ein Cube Stereo 140 HPC kann je nach Modelljahr und Herstellerklassifikation für einzelne Bikepark-Tage geeignet sein. Entscheidend ist nicht allein der Federweg. Prüfe die Einsatzkategorie in der Service Card und in der Betriebsanleitung deines konkreten Bikes. Seit dem Modelljahr 2025 umfasst Kategorie 4 technisch anspruchsvolle Wege, Abfahrten unter 40 km/h und Sprünge unter 120 cm. Kategorie 5 deckt extremere Sprünge und Abfahrten mit mehr als 40 km/h ab. Ältere Modelljahre verwenden andere Grenzen. Dort erlaubte Kategorie 4 nur sporadische Sprünge bis 50 cm, während gelegentliche Bikepark-Nutzung zur Kategorie 5 gehörte.
Flowtrails und moderate technische Strecken können im freigegebenen Bereich liegen. Große Drops, wiederholte harte Landungen und schnelle Downhill-Strecken verlangen ein dafür klassifiziertes Enduro- oder Downhillbike. Kontrolliere nach einem Bikepark-Tag Lager, Felgen, Reifen, Speichen und Rahmen. Bei einem harten Sturz sollte ein Fachbetrieb den Carbonrahmen prüfen.
Wie viel schwerer ist ein HPA-Rahmen gegenüber der HPC-Variante?
Dafür gibt es keinen festen Wert. Rohrformen, Rahmengröße, Hinterbau und Lagerkonstruktion beeinflussen den Unterschied. HPC spart gegenüber HPA häufig einige hundert Gramm, doch ein Vergleich kompletter Bikes kann durch Gabel, Laufräder, Reifen und Anbauteile ein anderes Ergebnis zeigen. Vergleiche deshalb die Herstellergewichte derselben Baureihe und derselben Größe. Das Gesamtgewicht ist für die Kaufentscheidung aussagekräftiger als eine geschätzte Differenz zwischen den Rahmenmaterialien.
Benötigt der Carbon-Hauptrahmen eine spezielle Pflege?
Der Rahmen braucht keine aufwendige Sonderbehandlung, verlangt aber einen sorgfältigen Umgang. Reinige ihn mit kaltem bis lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel. Lösungsmittel, Alkohol, heißes Wasser, Dampfstrahler und Hochdruckreiniger sind ungeeignet. Kontrolliere den Rahmen nach Stürzen auf Risse, weiche Stellen, Abplatzungen und ungewöhnliche Geräusche. Cube empfiehlt, einen Rahmen nach einem Unfall oder einer unkontrollierten mechanischen Belastung vor der weiteren Nutzung prüfen zu lassen.
Halte die vorgeschriebenen Drehmomente ein. Das gilt besonders für Sattelstützenklemmung, Flaschenhalter, Steuersatz und Zugführungen. Verwende an freigegebenen Klemmstellen Carbonmontagepaste, wenn die Montageanleitung dies vorsieht. Normales Fett ist nicht an jeder Stelle erlaubt.
Welche Rahmengröße brauche ich beim Stereo HPC?
Die passende Größe hängt von Körpergröße, Schrittlänge und gewünschtem Handling ab. Nutze zuerst die Größentabelle des konkreten Modelljahres. Vergleiche danach Reach, Stack und Überstandshöhe mit einem Bike, auf dem du dich wohlfühlst. Wenn du zwischen zwei Größen liegst, bietet die kleinere Größe meist ein kompakteres Handling. Die größere Größe läuft ruhiger und bietet mehr Platz im Stehen.
Prüfe außerdem, ob sich die versenkbare Sattelstütze weit genug absenken lässt. Kurze Beine und ein langes Sitzrohr können die Bewegungsfreiheit begrenzen. Eine Probefahrt bleibt besonders bei Grenzgrößen sinnvoll, weil Lenkerbreite, Vorbaulänge und Lenkwinkel das Größenempfinden verändern
Ist C:62 empfindlicher als ein Aluminiumrahmen?
Carbon und Aluminium reagieren unterschiedlich auf Belastungen. Aluminium zeigt nach einem starken Aufprall häufig eine sichtbare Delle. Carbon kann äußerlich unauffällig wirken, obwohl einzelne Lagen beschädigt sind. Im normalen Trailbetrieb ist ein freigegebener C:62-Rahmen für seine vorgesehene Nutzung konstruiert. Kritisch sind harte Stürze, Klemmkräfte durch ungeeignete Montageständer und der Transport in Trägersystemen, die direkt auf Carbonrohre drücken.
Lohnt sich die TM-Ausstattung für normale Touren?
Für überwiegend ruhige Touren ist TM nicht zwingend erforderlich. Robuste Reifen erhöhen den Rollwiderstand, und das abfahrtsorientierte Fahrwerk kann zusätzliches Gewicht mitbringen. TM lohnt sich, wenn deine Touren regelmäßig steile Abfahrten, Felsen, Wurzeln und lose Kurven enthalten. In diesem Gelände bieten die stärkeren Bremsen, stabileren Reifen und erweiterten Einstellmöglichkeiten einen konkreten Nutzen.
Du kannst deine Einstellungen jederzeit anpassen, um den vollen Funktionsumfang unserer Website zu nutzen.
Cookie-Einstellungen bearbeitenWir helfen Dir gerne weiter!
Live-Chat
Telefon
Telefon
Telefonzeiten:
Mo. - Fr. 10:00 - 13:30 & 14:30 - 18:00 Uhr
Sa. 10:00 - 14:00 Uhr
Telefon:
+49 2961 914 886 9
Kontaktformular
Kontaktformular
Außerhalb der Chat- und Telefonzeiten kannst Du uns Dein Anliegen über das Kontaktformular mitteilen.
E-Mail
Schreib uns einfach eine E-Mail an verkauf@liquid-life.de und wir werden Dir so schnell wie möglich antworten. Bitte hab Verständnis, dass es aufgrund der chronologischen Bearbeitung zu kleinen Verzögerungen kommen kann.
Bikeberater
Bonusprogramm










