KTM Gravelator 2027: Dein Abenteuer beginnt dort, wo der Asphalt endet.
Neue Wege entdecken, Grenzen verschieben und einfach der eigenen Neugier folgen. Das KTM Gravelator 2027 steht für grenzenlose Freiheit auf zwei Rädern. Ob schnelle Feierabendrunde, ausgedehntes Gravel-Abenteuer oder täglicher Weg durch die Stadt – mit vielseitigen Aluminium- und sportlichen Carbonmodellen findest du das passende Bike für deinen eigenen Weg. Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer!
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KTM Gravelator: Modelle, Ausstattung und Kaufberatung im Überblick
Das KTM Gravelator ist eine vielseitige Gravelbike-Serie für Asphalt, Schotterwege und längere Touren. Die Modellpalette des Modelljahres 2027 reicht vom preislich zugänglichen Aluminiumrad bis zum leichten Carbon-Gravelbike mit elektronischer Schaltung, Powermeter und Carbonlaufrädern. Damit spricht KTM Einsteiger, Pendler, Bikepacking-Fahrer und sportlich ambitionierte Gravelbiker an.
Innerhalb der Serie unterscheiden sich die Modelle vor allem beim Rahmenmaterial, bei der Schaltung und beim Laufradsatz. Dazu kommen spezielle LFC-Versionen mit Lichtanlage, Schutzblechen und Gepäckträger. Wer ein KTM Gravel für den täglichen Weg zur Arbeit sucht, braucht deshalb ein anderes Setup als jemand, der schnelle Trainingsrunden oder lange Touren mit vielen Höhenmetern fährt.
Die Gravelator-Reihe übernimmt die Rolle der früheren X-Strada-Modelle und deckt ein breites Preisspektrum ab. Die Aluminiumvarianten beginnen beim Modell Gravelator 30 FIT. Das obere Ende bildet das Gravelator Exonic AXS PM mit Premium-Carbonrahmen und SRAM Red XPLR AXS.
Welche Modelle gibt es vom KTM Gravelator?
Die Aluminiumreihe umfasst das Gravelator 30, 25, 15, 10 und 20 LFC. Hinzu kommen das Gravelator 30 FIT mit geradem Lenker und das Gravelator 10 FIT Q’AUTO mit elektronischer Schaltung. Diese Räder richten sich vor allem an Einsteiger, Alltagsfahrer und Gravelbiker, die einen belastbaren Rahmen zu einem überschaubaren Preis suchen.
Die Carbonmodelle beginnen beim Gravelator Pro. Darüber folgen die Stufen Elite, Master, Prime, Prestige, Supreme und Exonic. Innerhalb dieser Modellstufen stehen unterschiedliche Antriebskonzepte zur Wahl. Die Bezeichnungen 2x, Di2, AXS und PM geben Hinweise auf zwei Kettenblätter, elektronische Shimano-Schaltungen, kabellose SRAM-Schaltungen und einen Powermeter.
| Modell | Rahmenmaterial | Schaltgruppe | Bremssystem | Gewicht (ca.) | Am besten geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|
| Gravelator 30 | Aluminium | Shimano CUES 1x9 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 12,4 kg | Preisbewusster Einstieg und Freizeittouren |
| Gravelator 30 FIT | Aluminium | Shimano CUES 1x9 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 12,5 kg | Alltag und Gravel mit geradem Lenker |
| Gravelator 25 | Aluminium | Shimano CUES 1x11 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 12,2 kg | Einsteiger mit großen Übersetzungsreserven |
| Gravelator 15 | Aluminium | Shimano GRX 1x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 12,0 kg | Schottertouren und steilere Strecken |
| Gravelator 10 | Aluminium | Shimano GRX 2x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 11,8 kg | Lange Strecken mit hohem Asphaltanteil |
| Gravelator 10 FIT Q’AUTO | Aluminium | Shimano Q’AUTO Di2 1x11 | Hydraulische Scheibenbremse | Noch nicht angegeben | Komfortorientierter Alltag mit elektronischer Schaltung |
| Gravelator 20 LFC | Aluminium | Shimano CUES 2x10 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 14,1 kg | Pendeln, Ganzjahreseinsatz und Reisen |
| Gravelator Pro | Carbon | Shimano GRX 1x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 10,7 kg | Sportliche Touren und gemischtes Gelände |
| Gravelator Pro 2x | Carbon | Shimano GRX 2x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 10,6 kg | Langstrecken und schnelle Asphaltpassagen |
| Gravelator Pro 2x LFC | Carbon | Shimano GRX 2x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 12,7 kg | Sportliches Pendeln und Radreisen |
| Gravelator Elite | Carbon | Shimano GRX 1x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 9,7 kg | Leichtes Tourenrad für anspruchsvolle Strecken |
| Gravelator Elite 2x | Carbon | Shimano GRX 2x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 9,7 kg | Tempo, Langstrecke und feine Gangabstufung |
| Gravelator Elite Di2 | Carbon | Shimano GRX Di2 1x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 9,7 kg | Elektronisches Schalten für Tour und Training |
| Gravelator Master AXS | Carbon | SRAM Rival XPLR AXS 1x13 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 9,2 kg | Kabellose Schaltung und sportlicher Einsatz |
| Gravelator Prestige Di2 | Carbon | Shimano GRX Di2 2x12 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 8,8 kg | Schnelle Langstrecken und wechselndes Gelände |
| Gravelator Prime AXS | Carbon | SRAM Force XPLR AXS 1x13 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 9,2 kg | Ambitionierte Gravel-Touren mit Funksteuerung |
| Gravelator Supreme AXS PM | Premium-Carbon | SRAM Force XPLR AXS 1x13 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 8,2 kg | Training und Rennen mit Leistungsmessung |
| Gravelator Exonic AXS PM | Premium-Carbon | SRAM Red XPLR AXS 1x13 | Hydraulische Scheibenbremse | ca. 7,8 kg | Wettkampf und kompromissloser Leichtbau |
Wer möglichst günstig in das Graveln einsteigen möchte, findet im Gravelator 30 oder 30 FIT passende Optionen. Das Gravelator 15 bietet bereits einen Shimano-GRX-Antrieb mit großer 10-51-Kassette. Für überwiegend lange Strecken auf Asphalt und festen Wegen sind das Gravelator 10, Pro 2x oder Elite 2x wegen ihrer enger abgestuften Zweifachschaltungen interessant.
Die Carbonmodelle reduzieren das Gewicht spürbar. Das KTM Gravelator Exonic wiegt laut Herstellerangaben ca. 7,8 kg (je nach Rahmengröße). Die tatsächliche Gewichtsdifferenz zum Pro-Modell (ca. 10,7 kg) liegt folglich bei ca. 2,9 kg. Dieser Unterschied macht sich beim Beschleunigen, an längeren Anstiegen und beim Tragen des Fahrrads bemerkbar. Für entspannte Touren ist das geringere Gewicht angenehm, aber nicht zwingend erforderlich. Ein solides Aluminiummodell kann für Alltag und Bikepacking die wirtschaftlichere Wahl sein.
Was unterscheidet die Ausstattungsvarianten des KTM Gravelator?
Die Modellstufen unterscheiden sich nicht allein durch die Zahl der Gänge. Relevant sind die Übersetzungsbandbreite, die Größe der Gangsprünge und die Bedienung. Hinzu kommen Unterschiede bei Laufrädern, Reifen, Anbauteilen und dem Rahmen. Die passende Ausstattung hängt deshalb stärker vom Einsatzprofil als vom reinen Preis ab.
Wann ist ein 1x-Antrieb sinnvoll?
Ein 1x-Antrieb besitzt nur ein Kettenblatt. Dadurch entfallen Umwerfer und linker Schalthebel für den Kettenblattwechsel. Die Bedienung ist einfach und die Kette bleibt auf unruhigem Untergrund sicher geführt. Das ist auf Waldwegen, grobem Schotter und technischeren Passagen praktisch.
Beim Gravelator 25 kommt eine Shimano-CUES-Schaltung mit 42-Zähne-Kettenblatt und einer 11-50-Kassette zum Einsatz. Das Gravelator 15 und mehrere Carbonmodelle nutzen 1x12-Antriebe mit einer 10-51-Kassette. Diese Bandbreite bietet leichte Berggänge für steile Anstiege. Die Abstände zwischen einzelnen Gängen fallen jedoch größer aus als bei einer Zweifachschaltung.
Wenn du häufig auf wechselndem Untergrund fährst und wenig schalten möchtest, passt ein 1x-Modell. Für steile Schotteranstiege sind das Gravelator 15, Pro oder Elite interessant. Elektronische Varianten wie Elite Di2, Master AXS und Prime AXS schalten präzise per Tastendruck und benötigen weniger mechanische Leitungen.
Welche Vorteile bietet eine 2x-Schaltung?
Die 2x-Modelle besitzen zwei Kettenblätter und ermöglichen kleinere Gangsprünge. Das erleichtert es, auf Asphalt eine gleichmäßige Trittfrequenz zu halten. Gleichzeitig bleibt ein ausreichend leichter Gang für Anstiege verfügbar. Beim Gravelator 10 arbeitet eine Shimano-GRX-2x12-Schaltung mit einer Kurbelabstufung von 46 zu 30 Zähnen und einer 11-36-Kassette.
Das Gravelator Elite 2x und Pro 2x nutzen ein vergleichbares Konzept. Das Prestige Di2 kombiniert eine elektronische Shimano-GRX-Schaltung mit zwei Kettenblättern. Wenn du lange Strecken, schnelle Gruppenfahrten oder Touren mit hohem Straßenanteil planst, ist ein 2x-Antrieb meist die passendere Wahl. Auf grobem Gelände verlangt er etwas mehr Schaltarbeit.
| Antrieb | Vorteile | Zu beachten | Passende Modelle |
|---|---|---|---|
| 1x9 und 1x11 Shimano CUES | Einfache Bedienung und günstiger Einstieg | Größere Gangsprünge | Gravelator 30, 25 und 30 FIT |
| 1x12 Shimano GRX | Große Bandbreite und gute Geländetauglichkeit | Weniger feine Abstufung als 2x12 | Gravelator 15, Pro und Elite |
| 2x10 und 2x12 | Feine Gangabstufung für Straße und Langstrecke | Mehr Bauteile und Schaltvorgänge | Gravelator 20 LFC, 10, Pro 2x und Elite 2x |
| Shimano Di2 | Schnelle elektronische Gangwechsel | Akku muss geladen werden | Elite Di2 und Prestige Di2 |
| SRAM AXS 1x13 | Kabellose Bedienung und große Gangauswahl | Höherer Preis | Master, Prime, Supreme und Exonic |
Welche Bremsen werden verbaut?
Die Gravelator-Modelle des Modelljahres 2027 verwenden Scheibenbremsen. Bei den günstigeren Ausführungen kommen Shimano-CUES- beziehungsweise Shimano-MT-Komponenten zum Einsatz. GRX-Modelle nutzen passende hydraulische Rennradbremsen, während die SRAM-Varianten mit den Bremsanlagen der jeweiligen AXS-Gruppe ausgestattet sind. Während mechanische Scheibenbremsen über einen Seilzug angesteuert werden, nutzen hydraulische Scheibenbremsen ein geschlossenes System mit Bremsflüssigkeit.
Mechanische Bremsen sind zwar oftmals einfacher zu reparieren, erfordern jedoch höhere Bedienkräfte und bieten eine geringere Bremskraft. Hydraulische Scheibenbremsen benötigen hingegen wenig Handkraft und lassen sich wesentlich feiner und kontrollierter dosieren. Das hilft bei langen Abfahrten, bei Nässe und mit zusätzlichem Gepäck. Die meisten Modelle fahren mit 160-mm-Scheiben vorne und hinten. Diese Größe passt zum sportlichen Einsatz eines Gravelbikes und bietet zugleich eine zuverlässige Bremsleistung im Alltag.
Aus welchem Material besteht der Rahmen beim KTM Gravelator?
Bei den günstigeren Modellstufen verwendet KTM Aluminium. Die Rahmenbezeichnungen auf die Legierung AL6061 hin. Das Gravelator 30 nutzt einen einfacheren Aluminiumrahmen mit Schnellspannern. Ab dem Gravelator 25 kommen aufwendigere Rahmenkonstruktionen mit UDH-Schaltauge und Steckachsen zum Einsatz. Eine Carbongabel gehört bereits bei den Aluminiumvarianten zur Ausstattung.
Steckachsen mit 12 x 100 mm vorne und 12 x 142 mm hinten verbinden Laufrad und Rahmen steif und positionsgenau. Das erleichtert eine konstante Ausrichtung der Bremsscheiben. Das Gravelator 30 bleibt mit Schnellspannern einfacher aufgebaut. Für Freizeitfahrten ist das ausreichend, während Steckachsen bei häufigen Laufradwechseln und sportlicher Fahrweise Vorteile bieten.
Ab dem Gravelator Pro setzt KTM auf Carbonrahmen. Carbon reduziert das Gewicht und erlaubt es, Steifigkeit sowie Nachgiebigkeit gezielt auf verschiedene Rahmenbereiche abzustimmen. Das Gravelator Pro wiegt dadurch trotz vergleichbarer Schaltung ca. 1,3 kg weniger als das Aluminium-Gravelator 15. Noch leichtere Premium-Carbonkonstruktionen kommen beim Supreme und Exonic zum Einsatz.
| Rahmenkategorie | Modelle | Eigenschaften | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| AL6061 Aluminium mit Schnellspannern | Gravelator 30 und 30 FIT | Einfach, belastbar und preisgünstig | Für Einsteiger und Freizeiteinsatz |
| AL6061 Aluminium mit Steckachsen | Gravelator 25, 15, 10 und 20 LFC | Moderner Achsstandard und Carbongabel | Für regelmäßige Touren und Alltag |
| Carbon | Pro, Elite, Master und Prime | Geringeres Gewicht und sportlicheres Ansprechverhalten | Für ambitionierte Touren und Training |
| Premium-Carbon | Supreme und Exonic | Konsequenter Leichtbau und hochwertige Anbauteile | Für Rennen und leistungsorientiertes Fahren |
Wenn du ein robustes KTM Gravelbike für Alltag, Winter und Gepäcktouren suchst, spricht viel für einen Aluminiumrahmen. Bei häufigen Anstiegen oder sportlichen Zielen lohnt sich das geringere Gewicht eines Carbonmodells. Der Unterschied wird besonders deutlich, wenn das Rad oft beschleunigt oder über Treppen getragen wird.Viele Varianten verwenden eine interne Zugführung über den Steuersatz. Das sorgt für einen aufgeräumten Cockpitbereich. Das UDH-Schaltauge erleichtert bei entsprechend ausgestatteten Rahmen die Ersatzteilversorgung und schafft eine einheitliche Schnittstelle für moderne Schaltwerke.
Laufräder und Bereifung beim KTM Gravelator
Nahezu die gesamte Gravelator-Serie fährt ab Werk mit 45-622-Reifen. Diese nominelle Breite von 45 mm bietet mehr Dämpfung und Traktion als ein schmaler Rennradreifen, rollt auf Asphalt aber noch effizient. Der konkrete Charakter hängt vom Profil und von der Gummimischung ab.
| Modellgruppe | Laufräder | Reifen | Charakter |
|---|---|---|---|
| Gravelator 30 | Shining Rims DB-T250, 25 mm | Maxxis Rambler 45-622 | Ausgewogen für Asphalt und losen Schotter |
| Gravelator 25 und 15 | Shining Rims DB-T250, 25 mm | Maxxis Rambler 45-622 | Vielseitiges Tourenprofil mit seitlicher Traktion |
| Gravelator 10 | Shining Rims DB-T250, 25 mm | Maxxis Reaver 45-622 | Schnelles Abrollen auf festen Wegen |
| Gravelator 20 LFC | Remerx Ibex25 | Schwalbe G-One Overland 365 45-622 | Ganzjahreseinsatz und Alltag |
| Gravelator Pro | Shining Rims DB-T250, 25 mm | Schwalbe G-One R Eco 45-622 | Sportliche Mischung aus Tempo und Kontrolle |
| Gravelator Elite | KTM Team Carbon Gravel | Maxxis Reaver Hypr-X 45-622 | Leichte Beschleunigung und schnelles Graveln |
| Prestige und Supreme | KTM Prime Carbon Gravel 45 | Schwalbe G-One RS Pro 45-622 | Rennorientiertes Setup für hohes Tempo |
| Gravelator Exonic | Zipp 303 XPLR | Goodyear XPLR Intermediate 45-622 | High-End-Paket für Rennen und schnelle Touren |
Der Maxxis Rambler ist eine vielseitige Wahl für wechselnde Untergründe. Der Maxxis Reaver besitzt ein stärker auf Geschwindigkeit ausgerichtetes Profil. Schwalbe G-One Overland 365 richtet sich an Fahrer, die das Rad ganzjährig und bei wechselndem Wetter nutzen. Die G-One-RS-Bereifung der oberen Modellstufen priorisiert dagegen geringen Rollwiderstand.
Felgen mit 25 mm Maulweite stützen einen 45-mm-Reifen gut ab. Das verbessert die Seitenführung und erlaubt einen niedrigeren Luftdruck. Weniger Druck erhöht den Komfort und den Halt auf losem Untergrund. Der passende Wert hängt von Fahrergewicht, Untergrund, Gepäck und Reifenkonstruktion ab.
Aluminiumlaufräder sind widerstandsfähig und lassen sich meist günstiger ersetzen. Carbonlaufräder sparen Gewicht und reagieren beim Beschleunigen direkter. Für Bikepacking und Alltag ist ein hochwertiger Aluminiumlaufradsatz oft sinnvoller. Wer auf Tempo und geringes Gewicht achtet, profitiert stärker von den Carbonlaufrädern der Elite-, Prestige-, Supreme- und Exonic-Modelle.
Eignet sich das KTM Gravelator für Bikepacking und den Alltag?
Das KTM Gravelator eignet sich grundsätzlich für Tagestouren und Bikepacking. Zahlreiche Gabelbezeichnungen enthalten den Hinweis auf Montageoptionen. Damit lassen sich je nach Modell Flaschenhalter, Cargo-Cages oder leichte Taschen befestigen. Vor dem Kauf eines Trägers sollte geprüft werden, welche Gewinde der gewählte Rahmen und die jeweilige Gabel tatsächlich besitzen.
Für eine puristische Bikepacking-Ausrüstung reichen meist eine große Satteltasche, eine Rahmentasche und eine Lenkertasche. Dieses Konzept belastet das Rad weniger als ein klassischer Gepäckträger und passt gut zu den sportlichen Pro-, Elite- und Master-Modellen. Bei den Carbonmodellen steht zudem ein integrierter Unterrohr-Stauraum zur Verfügung, in dem sich Werkzeug, Ersatzschläuche oder kleine Gepäckstücke platzsparend und wettergeschützt unterbringen lassen. Das Gravelator 15 und 25 sind günstigere Alternativen für Touren mit leichtem Gepäck.
Für den täglichen Arbeitsweg sind die LFC-Modelle die einfachere Lösung. LFC bezeichnet die Ausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger. Das Gravelator 20 LFC besitzt einen Racktime-Spica-Gepäckträger, eine dynamobetriebene Lichtanlage und Aluminiumschutzbleche. Die Schwalbe-G-One-Overland-365-Reifen passen zum Ganzjahreseinsatz.
Das Gravelator Pro 2x LFC verbindet einen Carbonrahmen mit derselben Grundidee. Es ist mit Shimano GRX 2x12, Gepäckträger, Lichtanlage und Schutzblechen ausgestattet. Mit ca. 12,7 kg bleibt es deutlich leichter als das Aluminium-LFC-Modell mit ca. 14,1 kg. Für sportliche Pendler, die am Wochenende längere Touren fahren, ist diese Kombination besonders interessant.
Wenn du überwiegend mit Bikepacking-Taschen fährst, bietet ein Modell ohne feste Alltagsausstattung mehr Freiheit und weniger Gewicht. Wenn das Rad jeden Morgen fahrbereit sein soll, spart eine LFC-Version den nachträglichen Kauf und die Montage von Schutzblechen, Beleuchtung und Gepäckträger.
Für lange Reisen ist auch die Schaltung relevant. Ein 1x12-Antrieb bietet einfache Bedienung und leichte Berggänge. Eine 2x12-Schaltung liefert feinere Abstufungen und ist auf langen Asphaltpassagen angenehmer. Mit schwerem Gepäck sollten außerdem robuste Laufräder und gut kontrollierbare hydraulische Scheibenbremsen Vorrang vor dem niedrigsten möglichen Gesamtgewicht haben.
Häufige Fragen zum KTM Gravelator
Wie viel wiegt das KTM Gravelator?
Die Gewichte der Gravelator-Modelle des Modelljahres 2027 reichen von ca. 7,8 bis ca. 14,1 kg. Das leichteste Modell ist das Gravelator Exonic AXS PM, das laut Herstellerangaben ca. 7,8 kg (je nach Rahmengröße) wiegt. Das Supreme AXS PM wiegt ca. 8,2 kg, das Prestige Di2 ca. 8,8 kg und die Modelle Master AXS sowie Prime AXS jeweils ca. 9,2 kg.
Die klassischen Aluminiumvarianten liegen zwischen ca. 11,8 und ca. 12,5 kg. Das Gravelator 20 LFC wiegt wegen Gepäckträger, Schutzblechen und Beleuchtung ca. 14,1 kg. Beim Gravelator 10 FIT Q’AUTO ist in den vorliegenden Modellinformationen noch kein Gewicht angegeben.
Gibt es das KTM Gravelator auch als E-Bike?
Ja. Die motorisierten Modelle tragen den Namen Macina Gravelator und bilden eine eigenständige E-Gravel-Serie. Das Macina Gravelator SX 10 und das Macina Gravelator SX Elite verwenden den Bosch Performance SX Mittelmotor und einen Bosch CompactTube Akku mit 400 Wh.
Das Macina Gravelator HX verfolgt ein anderes Konzept. Es besitzt einen Bosch Hub Line Antrieb am Hinterrad und ebenfalls einen 400-Wh-Akku. Das Macina Gravelator HX wiegt ca. 17,5 kg. Das Modell SX 10 ist mit ca. 16,2 bis ca. 16,4 kg spürbar leichter als die angegebenen 17,2 kg. Das Carbonmodell SX Elite liegt bei ca. 14,9 bis ca. 15,1 kg.
Welche maximale Reifenbreite passt in das KTM Gravelator?
Die Gravelator-Modelle werden überwiegend mit 45-622-Reifen ausgeliefert. Damit ist eine nominelle Reifenbreite von 45 mm für die Serie sicher belegt. Eine pauschale maximale Reifenfreiheit für sämtliche Rahmen, Größen und Modellstufen lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Die tatsächliche Breite eines Reifens hängt auch von der Felgenmaulweite und vom jeweiligen Reifenmodell ab. Wer breitere Reifen oder feste Schutzbleche montieren möchte, sollte die Freigabe für den konkreten Rahmen prüfen. Mit Schutzblechen kann ein 40 bis 42 mm breiter Reifen mehr Schmutzfreiheit bieten als ein stark profilierter 45-mm-Reifen.
Lassen sich Schutzbleche und Gepäckträger an jedem KTM Gravelator montieren?
Viele Gravelator-Rahmen und Carbongabeln besitzen Montageoptionen, die genaue Zahl und Position der Gewinde unterscheidet sich jedoch nach Modell. Bei besonders leichten Race-Ausführungen kann der Umfang geringer sein. Das Exonic nutzt beispielsweise eine Race-Gabel ohne die im Namen anderer Gravelator-Gabeln ausgewiesenen Montagepunkte.
Wer eine sichere und vollständig abgestimmte Alltagslösung sucht, sollte das Gravelator 20 LFC oder das Gravelator Pro 2x LFC wählen. Beide Modelle werden bereits mit Gepäckträger, Lichtanlage und Schutzblechen ausgeliefert. Bei anderen Varianten sollten die Kompatibilität und die zulässige Belastung des gewünschten Zubehörs vor der Montage geprüft werden.
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